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18.-24.4.24:
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25.4.-1.5.24:
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Info aktuell: Erschwerte Anfahrt (von der B10 kommend) in Richtung Bahnhof Obertürkheim (Baustellen). Bitte dem Verkehrszeichen U-Uhlbach folgen (ca. 1 km Umweg). Ca. 10 Parkplätze direkt vor dem Kino am Haus.

Reservierungen (Empfehlung Fr/Sa und So, vor und an Feiertagen) hier auf der Webseite (Auf die Vorstellungszeit klicken) oder unter Telefon: 0711-9189640. Wir rufen Sie zurück nur bei nicht mehr vorhandenen Plätzen!

Kinos erstellen Wochenprogramme! Weitere Vorstellungszeiten für die einzelnen Filme stehen nicht fest. Wir veröffentlichen unser nächstes Wochenprogramm (Kinowoche = Donnerstag bis Mittwoch) in der Regel sonntags oder montags.








Chancengleichheit im Fokus

Im Rahmen der Stuttgarter Veranstaltungsreihe "Chancengleichheit im Fokus" präsentieren wir Kinoabende in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Stuttgart, Frau Barbara Straub, die an den Abenden zu Gast sein wird. Eintritt: 10 Euro. Zur Webseite geht es HIER. Das Booklet - auch bei uns erhältlich - finden Sie HIER.

BLUE JEAN. Mittwoch 24. April 24 19h30. England, 1988. Margaret Thatcher hat mit ihrer konservativen Parlamentsmehrheit gerade „Section 28“ verabschiedet, ein homophobes Gesetz, das „die Förderung von Homosexualität“ verbietet. Die Sportlehrerin Jean sieht sich zu einem Doppelleben gezwungen, in der Schule darf niemand wissen, dass sie lesbisch ist, andernfalls könnte sie ihren Job verlieren. Als Jean in einer Lesben-Bar in Newcastle einer ihrer Schülerinnen begegnet, muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Packend und vielschichtig erzählt Regisseurin Georgia Oakley von einer zutiefst repressiven Zeit in Großbritannien, in der die Leben von zahllosen Lesben und Schwulen durch politische Entscheidungen maßgeblich eingeschränkt oder gar zerstört wurden. Zugleich zeugt „Blue Jean“ aber auch von der widerständigen Kraft einer queeren Gemeinschaft, die sich in Opposition gegen die „Eiserne Lady“ und ihre konservative Regierung erst richtig formierte. 97 min. Ab 16 J.



Alle Infos, Trailer & Tickets:

Das trojanische Pferd, von Klaus Gietinger. Mit Gästen.

Stuttgart 21? Längst gelaufen? Nein!!! Eben nicht!!! Information tut not !!! Machen Sie sich ein Bild! Es geht nach wie vor vor allem um den Erhalt des Kopfbahnhofs. - Mit Gästen vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, und mit Christoph Hofrichter (Schauspieler, Regisseur, ehem. Bezirksbeirat Obertürkheim).

Nächste Vorstellungen:
Donnerstag 25. April 24 und Donnerstag 27. Juni 24 je 19h30.
Reservierungen hier auf der Webseite (Auf die Vorstellungszeit klicken) oder unter Telefon: 0711-9189640. Keine Platzkarten bei diesen Veranstaltungen. Sie haben freie Platzwahl. Wir rufen Sie zurück nur bei nicht mehr vorhandenen Plätzen! Eintritt 10,00 Euro.

Der Film klärt auf und macht Mut. Denn er macht nicht nur deutlich, was für ein grandioser Murks das Projekt ist, sondern auch: dass noch längst nicht alles gelaufen ist. Denn das Projekt hat noch etliche „Sollbruchstellen“, an denen es scheitern kann – an sich selbst scheitert – und scheitern muss, wenn alles mit rechten Dingen zugeht:
•Der völlig untaugliche, lebensgefährliche Brandschutz.
•Die lächerlich geringe Kapazität, die nicht ausreicht für Deutschlandtakt und Verkehrswende.
•Die klimaschädlichen und weitere Milliarden verschlingenden „Ergänzungsbauten“, (zu den bestehenden 60 km Tunneln sollen weitere 50 km hinzukommen).
Und der Film zeigt auf, dass es realistische Alternativen gibt: das Konzept „Umstieg 21“. Es sieht vor, die bereits gebauten Tunnel umzunutzen zu einem vollautomatischen City-Logistik-System und den Kopfbahnhof zu modernisieren zu einem hoch attraktiven, intermodalen Verkehrsknotenpunkt. Und: Das Projekt ist noch lange nicht fertig. Denn die Macher planen bereits an weiteren Milliarden teuren Ergänzungen, die aber den viel zu leistungsschwachen Tiefbahnhof nicht wirklich verbessern können. Zum Beispiel einen 10 Kilometer langen Tunnel von Böblingen zum Flughafen. Während seiner 10- bis 15-jährigen Bauzeit sollen die Züge von Mailand und Zürich nur noch bis Vaihingen fahren (wogegen aber die Deutsche Umwelthilfe bereits Klage eingereicht hat). So wird nicht nur einer der am besten funktionierenden Bahnhöfe Europas zugrunde gerichtet, sondern auch eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands zerstört: die Gäubahn. Und um auch noch das letzte Quäntchen an Kapazität herauszuholen, soll der ganze Knoten Stuttgart digitalisiert werden: ein so komplexes Vorhaben, dass seit Monaten verheerende Streckensperrungen erforderlich sind – und noch viele Jahre sein werden. Ein Film, der zugleich verstört und Hoffnung macht. Das Projekt ist ein Trojanisches Pferd, weil es ein „Geschenk an die Stadt Stuttgart“ (ehem. Bahnchef Grube) ist, das dieser Stadt und der ganzen Region schlimmsten Schaden zufügt. Gezeigt wird in dem mit kurzen Spielszenen ergänzten Dokumentarfilm die Geschichte des größten Betrugsprojekts deutscher Ingenieursgeschichte und eine Bewegung, die noch lange nicht aufgegeben hat, sondern weiterhin „oben bleiben“ will. Martin Proguntke.

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Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Filmpolitischer Abend mit einem Vorgespräch zum Thema des Films. Gäste: Frau Dr. Anna Christmann, MdB. Frau Petra Rühle, Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Gemeinderat.
Montag, 29. April 24 19h45 (Einlass ab 19 Uhr). Eintritt frei.

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.
TOMORROW trifft den Nerv der Zeit. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten die beiden in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. Aus einem Traum kann die Realität von morgen werden, sobald Menschen aktiv werden. César als Bester Dokumentarfilm. Quelle: Verleih. 118 min. Ab 0 J.

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4

Ein unabhängiger, prämiierter Dokumentarfilm über eines der herausragenden Streichquartette der Welt, das Quatuor Ebène.
Original mit deutschen Untertiteln.
Daniel Kutschinskis preisgekröntes Werk ist der Idealfall einer Doku über reisende Musiker. Der Regisseur wird zur Vorstellung am Dienstag, 7. Mai 24 persönlich zu einem Filmgespräch anwesend sein.

Vorstellungen am:
Dienstag 7. Mai 24 19h30.
Sonntag 12. Mai 24 11h30 Matinée.
Mittwoch 15. Mai 24 20h00.
Eintritt 12,00 Euro, Sonntag/Mittwoch 10,00 Euro.

Nach und nach führt 4 den Zuschauer in das ambivalente Wechselspiel der Beziehung der vier Musiker während ihrer Italien-Tournee. Bozen, Perugia, Florenz und Siena wie auch Salzburg und Berlin sind die Bühne für ein Personenstück vor dem Hintergrund von Anspruch und Wirklichkeit. Nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts stehen im Vordergrund, sondern das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum meist verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen - und mit sich selbst. Die Musiker des Quatuor Ebène haben in jedweder Situation - auch ratsuchend bei ihrem Mentor, dem legendären Berliner Professor Eberhard Feltz - einen spektakulär nahen Blick auf sich zugelassen und präsentieren der Kamera nicht ihre Selbst-Bilder, sondern nehmen die Möglichkeit wahr, durch die Filmarbeit sich selbst zu entdecken. 4 ist einzigartiges Zeugnis der widersprüchlichen Sehnsüchte, Leiden und Freuden der Musiker, aber auch eine Beziehungsgeschichte, gleichermassen reich an erlesener Intuition und merkwürdigen Missverständnissen, die uns zu denken geben. Mehr Informationen finden Sie hier.

Alte Seegrasspinnerei Nürtingen

Donnerstag 16.5.24 19h30.
Stuttgarter Erstaufführung.

Filmemacher und Filmkritiker Wolfram Hannemann (Kultourhelden/2021) stellt seinen neuen Film vor. Ebenfalls begrüssen dürfen wir Gäste von der Alten Seegrasspinnerei aus Nürtingen. Eintritt 10,00 Euro.

Seit fast 40 Jahren wirkt die „Alte Seegrasspinnerei“ in Nürtingen als ökologisches, soziales und kulturelles Zentrum. Getragen von einem Jugendhilfeverein liegt der Fokus dabei sehr stark auf Kindern und Jugendlichen. Die Strahlkraft dieses Vorzeigeprojekts ragt inzwischen weit über Nürtingen hinaus. Der Film stellt die MacherInnen hinter den Kulissen vor und zeigt die wichtigsten Gewerke dieses einmaligen Projekts, dessen Existenz durch das Auslaufen des Mietvertrags im Jahre 2026 auf eine harte Probe gestellt werden wird.
„ … In drei schmucken, unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden bietet der „Trägerverein Freies Kinderhaus“ nicht nur kindgerechte Tagesbetreuung und Jugendarbeit an, sondern auch eine Kantine mit täglich über 100 Essen, Kulturveranstaltungen, Arbeit mit Geflüchteten, Kreativwerkstätten und als Treffpunkt für jedermann. Man kann gar nicht alle Aktivitäten aufzählen. … Umso bewundernswerter ist es, wie Dokumentarfilmer Wolfram Hannemann seinen sinnlichen und informativen Überblick über die Kernanliegen der über 50 Mitarbeiter in knackige 67 Minuten packt. … Der Film versammelt eine Menge von Stimmen, die erzählen, was die Alte Seegrasspinnerei für sie selbst in jungen Jahren oder für ihre Kinder bedeutet hat. „Viele zehren heute noch von diesen Erfahrungen, auch wenn sie es gar nicht merken“. … Das Herzblut, mit dem gedreht und geschnitten wurde, spürt man in jeder Einstellung. Und warum soll ein Filmemacher keine Sympathie zeigen für ein Projekt, das als Leuchtturm sein Licht längst über die Stadt und die Region hinaus strahlen lässt?“ Lesen Sie mehr im Beitrag auf kinozeit.de.

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Das Boot

Director´s Cut von 1997.
Filmklassiker 1981/1997.
Sonntage 5. und 12. Mai 24 je 18h30.
208 min. Plus Pause. Ab 12 Jahren.

Herbst 1941: Im französischen La Rochelle legt U96 zur Feindfahrt ab. Im stählernen Bauch des U-Boots drängen sich 50 Mann dicht an dicht. Unter ihnen der junge Leutnant Werner, der als Kriegsberichterstatter mit an Bord gekommen ist. Was als ruhiges Routineunternehmen beginnt, verwandelt sich nach dem ersten Beschuss schon bald zur Hölle. Gefangen zwischen Feuer und Wasser, zwischen Angst und Verzweiflung, zwischen Leben und Tod erlebt die Mannschaft die zerstörerische Grausamkeit der Bestie Krieg. Man muss nicht mehr viele Worte über dieses Meisterwerk verlieren: Wolfgang Petersens (†12. August 2022) Verfilmung von Lothar Günther Buchheims Erfolgsroman über die letzte Fahrt eines deutschen U-Boots während des Zweiten Weltkriegs war der erste wahrhaftige Blockbuster der deutschen Kinogeschichte. Kaum ein anderer Film erreichte je wieder eine so intensive Atmosphäre und nervenzerfetzende Spannung. Nirgends wird das deutlicher als im vollständig restaurierten Director´s Cut, der „Das Boot“ zu einem fast dreieinhalbstündigen Monumentalerlebnis werden lässt. Petersen erweiterte die ursprüngliche Kinofassung, die 1982 sechs Oscar-Nominierungen erhielt, mit bisher nie gesehenen Bildern auf 208 Minuten, in denen eine digitale Neumischung der Soundeffekte und Farbbearbeitung der Bilder das Unterwasserdrama noch mitreißender machen. Ein Meilenstein der deutschen Filmgeschichte.

Vienna Calling

Was macht Wien so lässig? Warum entsteht hier so viel kuriose und eigenständige Musik und Kunst? Eine Doku, mehr Musikvideo als Dokumentation, zeigt die zahlreichen Facetten der Wiener Kulturszene, weit abseits des Mainstream.
Dienstage 11.6.24 / 18.6.24 / 25.6.24 je 20h15.
In der europäischen Metropole kommen diverse Künstler:innen zusammen, die den städtischen Raum einnehmen, den sie brauchen. Doch er wird immer enger. Dieser Film ist ein Doku-Musical über den Nährboden des Wien-Musik-Hypes, der seit einigen Jahren stattfindet, eine filmische Reise durch die bunte, skurrile selbstironische, aber auch nachdenklich und melancholische Subkultur der Wiener Musikszene. Mit schrägen Vögeln, die Musik für und wider den Zeitgeist machen. Hier sind keine Nachwuchskräfte am Werk, die auf Teufel komm raus berühmt werden wollen, stattdessen erleben wir Musiker:innen, die sich ihrer Sache sicher sind und sich mit gelassener Souveränität und Selbstironie als Teil einer versponnenen, poetischen Musikszene präsentieren, die zurzeit vermutlich einmalig auf der Welt ist. Zum Charme der Performance gehört auch oft das konsequente Bekenntnis zum Wiener Dialekt. Philipp Jedicke, bekennender Wien- und Underground-Fan, dreht in seinem Film Ellipsen um das heimliche Zentrum des Films, das Szenelokal Schmauswaberl, das seine Relevanz für die Wiener Szene gerade dadurch unterstreicht, dass es sie heftig leugnet. Er zeigt seine Protagonisten in einer Stadt voller Widersprüche, die nichts mehr von der Walzerseligkeit vergangener Zeiten hat oder zu haben glaubt und deren Schicksal es vermutlich ist, auf ewig mit Klischees zwischen Schnitzel und Kaiserschmarrn, Sissi und Prater verbunden zu werden. Ihre junge Musik fügt sich nahtlos ein in eine zerrissene, unberechenbare Welt voller Rätsel, die entdeckt werden will und doch immer irgendwie vertraut wirkt.

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